ISO-Zertifizierung: Marathon für deutsche Energieversorger

Ein Zusammenbruch der IT-Infrastruktur kann ein Unternehmen über Tage hinweg lahmlegen. Bei einem Energieversorger hätte ein solches Szenario noch weitreichendere Auswirkungen, Stromausfälle nicht ausgeschlossen. Hiervon betroffen wäre dann nicht nur der Energieversorger selbst, sondern auch zahllose Firmen und Privathaushalte. Die Sicherheit der IT-Systeme deutscher Stromversorger spielt dadurch für die Allgemeinheit eine wichtige Rolle.

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat die Sicherheitsanforderungen an die IT deut­scher En­er­gie­ver­sor­ger jetzt nochmals verschärft: Fast alle Unternehmen der Branche müssen bis Anfang 2018 Ihr ISMS (Informationssicherheits-Management-System) gemäß ISO 27001 zertifizieren lassen. Nur Kleinst­un­ter­neh­men mit we­ni­ger als zehn Mit­ar­bei­tern und einer Jah­res­bi­lanz­summe kleiner als zwei Mil­lio­nen Euro, sind von den Re­ge­lun­gen zur Zertifizierung aus­ge­nom­men. Die Schutzmaßnahmen für kritische Infrastrukturen tragen der Tatsache Rechnung, dass Energieversorger aufgrund der zunehmenden Bedeutung von IT-gestützten Prozessen einem umfassenden Schutz in diesem Bereich benötigen.

ISMS-Anforderungen an Energieversorger:

  1. Erfüllung der Norm DIN ISO 27001, in der die all­ge­mei­nen An­for­de­run­gen an ein sol­ches Sys­tem de­fi­niert sind.
  2. Erfüllung branchenspezifischer Leit­li­nien der Norm DIN ISO/IEC TR 27019.

Die msecure GmbH aus Oberhaching bei München begleitet Energieversorger auf ihrem Weg zur ISO-Zertifizierung.

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Quelle Titelbild: Clipdealer
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